Fachliteratur, Gemeindeliteratur Die Kirche und das liebe Geld Ein Plädoyer für verantwortliches Handeln
Christoph Bergner zeigt, dass Kirche und Wirtschaft schon immer aufeinander bezogen waren. Doch gerade die Wirtschaftskrise wird die Kirche zwingen, ihr bisheriges wirtschaftliches Handeln zu überprüfen. Dazu legt der Autor konkrete Vorschläge vor.
Details zum Buch
Christoph Bergner
198 Seiten
1. Auflage 2009
broschiert
ISBN 978-3-7668-4100-1
Das Verhältnis von Kirche und Wirtschaft war in den vergangenen Jahrzehnten oft von kritischer Distanz und ideologischer Voreingenommenheit geprägt. Der gern vorausgesetzte Widerspruch zwischen kirchlichem und wirtschaftlichem Handeln lässt sich aber entschärfen und in eine fruchtbare Beziehung setzen – so der Autor in seinem engagierten Plädoyer für ein verantwortungsvolles Handeln in Kirche und Gemeinde.
Christoph Bergner zeigt, dass Kirche und Wirtschaft schon immer aufeinander bezogen waren. Theologische Einsichten prägen das Wirtschaftsleben bis heute.
So hat der Protestantismus für die wirtschaftliche Entwicklung der Neuzeit und das Modell der Sozialen Marktwirtschaft entscheidende Beiträge geleistet. Und die Kirche ihrerseits war stets ein Teil dieser Welt, ohne wirtschaftliche Prozesse kann sie nicht leben und schon gar nicht überleben.
Gerade die Wirtschaftskrise wird die Kirche zwingen, ihr bisheriges wirtschaftliches Handeln zu überprüfen. Dies fordert eine radikale Umkehr im Verständnis kirchlicher Arbeit, sie darf nicht länger funktionalisiert und in hierarchischen Strukturen mit hohem Verwaltungsaufwand geordnet werden.
Dazu legt der Autor konkrete Vorschläge vor und mahnt die evangelischen Einsichten an, die die wirtschaftlichen Entscheidungen in der Kirche prägen sollten: hohe Eigenverantwortung, flache Hierarchien und einen ausgeprägten Sinn für das Gemeinwohl.
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